1921 – 1933     Berlin und Paris

1921–1933

Im Oktober 1921 übersiedelt Levy nach Berlin, wo Alfred Flechtheim eine Filiale eröffnet hatte. Das Romanische Café am Kurfürstendamm wird zum Künstlertreffpunkt der einstigen Dômiers: „...wir haben den Dôme nach Berlin und den Boulevard Raspail an die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche verpflanzt“, schreibt Alfred Flechtheim 1923.

 

 

 

 

 

 

1921

Stendhals Roman Rot und Schwarz erscheint in der deutschen Übersetzung von Rudolf Levy (Verlag Müller, München); der Freund Franz Blei gibt 1921-1923 die gesammelten Werke Stendhals heraus.

 

  

wv276.jpg

1922

Die Galerie Flechtheim Berlin zeigt im Juni die erste Einzelausstellung mit 25 Werken Levys.

 

wv70.jpg

1924-1926

Levy hält sich vorwiegend in Paris auf, wo er u.a. für Flechtheim Ausstellungskontakte tätigen soll.
Während seiner Sommeraufenthalte in Sanary-sur-mer malt Levy zahlreiche Landschaften, die bei Flechtheim in Berlin und Düsseldorf gezeigt werden.

 

 

 

 

1927

Levy kommt wieder nach Berlin; zu seinem Freundeskreis zählen Erika und Klaus Mann, Gustav Gründgens, Erik Charell, Salomo Friedländer (Mynona), Renée Sintenis, Joachim Ringelnatz, der Bühnenbildner Ernst Stern u.a.

 

 

 

 

 

 

1928

Levy ist Vorstands- und Jurymitglied der Berliner Secession zusammen mit Charlotte Behrend, George Grosz, Max Pechstein und Hans Purrmann

 

 

Seite27.jpg

1929

Levy gründet, vermutlich in Anlehnung an das Matisse-Schüler-Atelier, eine private Malschule am Kurfürstendamm. Zu seinen Schülern gehören Bob Gesinus, Willy Robert Huth, Erich Köllmann, Wilhelm Wagner.

 

 

 

 

1931

In der 64. Ausstellung der Berliner Secession Künstler unter sich zeigt Levy sein  Bildnis Hans Purrmann

 

 

 

 

1932-1933

In den letzten Berliner Jahren malt Levy vor allem Bildnisse und Stilleben

 

 

 

wv156.jpg wv161.jpg wv168.jpg